Die Welt steht noch immer still

Während ich merkte, dass meine Lieben um mich herum so langsam wieder Licht sahen, begann bei mir die große Dunkelheit. Ich nenne mich gerne „Verdrängungsgenie“ und meine das auch so. Arbeit und Studium, sowie häufiges „Ausgehen“ und Dinge tun, nur um nicht allein sein zu müssen ist eine Art der Verdrängung, die für mich persönlich nur selten gut ausgeht.

Tiefe Depressionen, Angstzustände, Panikattacken. Das zieht die Erkrankung unter anderem seitdem mit sich – mal mehr, mal weniger.

Ich versuche Tag für Tag darauf zu achten nur das zu tun, was mir guttut. Denn diesen Tipp von meinem großen Bruder nehme ich sehr ernst.

Das ist ein Lernprozess, in dem ich auch manchmal verzweifle. All das gehört dazu.

Vielleicht kennst du das auch? Wie gehst du mit schwer zu verkraftenden Erlebnissen um?

Oft vergessen wir, dass wir nur dieses eine Leben haben, besonders in dunklen Phasen, die nahezu unüberwindbar scheinen.

„Überlasse nicht deiner Vergangenheit die Verantwortung für deine Zukunft“ – Quelle: spruch-des-tages.de

Um mich ein wenig zu erden, höre ich gerne ruhige Musik, die im Hintergrund läuft und mich beim Schreiben in eine andere Welt begleitet. Nicht umsonst heißt es, dass Musik die Seele heilt. Mir hilft sie in jedem Fall sehr dabei. Aber auch das Schreiben trägt grundlegend dazu bei, dass ich viele Dinge auf eine andere Art und Weise sehen lerne. Vielleicht findest du auch einen Song oder eine Playlist, die dir hilft, ein wenig ruhiger zu werden.